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Montag, 17. November 2008

Das Icon zum neuen BKA - Gesetz

extra3 war schon damals, als ich als Kabelhilfe beim NDR arbeitete, ein besonderes Highlight. Das hat sich glücklicherweise kaum geändert - im Blog zur Sendung gibt es jetzt das brandneue Icon für die “Eigenen Dateien”.

Danke, hoergen :-)

Donnerstag, 13. November 2008

Finnisches Kino: “Tummien perhosten koti”

Auf meinem diesjährigen Kurzbesuch in Finnland habe ich mir endich wieder einmal die Zeit genommen, nach finnischen Filmen Ausschau zu halten, denn von dort kommen nicht nur Aki Kaurismäki oder Renny Harlin. Ganz im Gegenteil: In den letzten Jahren hat sich eine junge finnische Filmemacherschar aufgemacht, ihr Kino mit ihren eigenen Figuren und deren Geschichten zu bereichern.
Einer von zwei Filmen, die ich nach ausgiebiger Suche erstand, ist “Tummien perhosten koti (The home of dark butterflies)” von Regisseur Dome Karukoski nach einem Roman von Leena Lander.  Das Drama  um den schwererziehbaren Juhani, der in ein abgeschiedenes Heim auf einer Insel geschickt wird, zieht mich vor allem durch seine zurückhaltende, gefühlvolle Erzählweise, die wunderbare Musik und die hypnotisch-schönen Bilder (Pini Hellstedt fotografierte den Film in Cinemascope) in seinen Bann. Die Geschichte ist bei Weitem nicht klischeefrei, doch die größtenteils sehr jungen Schauspieler , allen voran Niilo Syväoja als Juhani und Marjut Maristo als Vanamo, geben ihren Figuren eine überzeugende Natürlichkeit.  Auf Seite der Erwachsenen spielen mit Kati Outinen und Tommi Korpela zwei Stars des finnischen Kinos. “Tummien perhosten koti” wurde für die Nominierung für den OSCAR (TM) 2009 in der kategorie “Bester fremdsprachlicher Film” eingereicht.
Ich werde mich nicht als Filmkritiker gebärden, da mir diese Kleider nicht passen würden - eine unbedingte Empfehlung spreche ich dennoch aus.

Der Film ist zur Zeit nicht in einer deutschen Synchronfassung erhältlich, kann jedoch mit englischen Untertiteln aus Finnland bezogen werden.

Der Trailer zum Film auf youtube:

Dienstag, 28. Oktober 2008

“Entschuldigen Sie, eine Frage…”

“… sind Sie dumm oder ein Arschloch?”

Ich spiele immer häufiger mit dem Gedanken, Lesern von bestimmten Zeitungen mit riesigen Buchstaben und winzigem Wahrheitsgehalt genau diese Frage zu stellen.

Bin seit ner Woche irgendwie auf Krawall gebürstet…

Montag, 20. Oktober 2008

O-S-T kündigt Vorab-Single an!

DIe Zeichen verdichten sich! Im offiziellen Blog von O-S-T gibt es seit eben die Ankündigung einer Vorab-Single zu “Aldehyd” zu lesen.

Samstag, 18. Oktober 2008

RIP Finnjet

Nostalgische Momente:
Wenn ich an meine Kindheit denke, kommen mir vor allem immer wieder unsere alljährlichen Reisen nach Finnland in den Sinn. Viele der Überfahrten machten wir seit den späten 70er Jahren mit der GTS Finnjet, dem damals (und lange danach) schnellsten Fährschiff der Welt.
Ihre Karriere als Fährschiff auf der Ostsee beendete sie 2005, wonach sie noch einmal eine große Mission hatte: Nach dem Hurrikan “Katrina” fuhr sie nach Louisiana, um dort als Notunterkunft zu dienen. Nach einigen Wirren um ihre weitere Bestimmung wurde sie schließlich Mitte 2008 in Indien an Land gezogen.

Wie ich gerade lesen durfte, wurde bereits Mitte September damit begonnen, die GTS Finnjet abzuwracken.

Hei hei, Finnjet!

Märchenstunde: Terroristen nutzen Kinderpornoseiten zur Kommunikation

Dass Fefes Blog immer mal wieder lesenswerte Geschichten und Nachrichten bietet, ist ja hinlänglich bekannt. Jetzt hat er aber mal ein ganz besonderes Juwel ausgegraben.
Ich muss schon sagen, dass mich diese Geschichte in ganz besonderer Weise beeindruckt hat. Denn entweder sind Terroristen doch um einiges dämlicher, als ich geblaubt habe oder gewisse Kreise halten den Bürger für noch blöder als ich es ihnen in ihrer Dreistigkeit zugetraut hätte.
Ich kann mich Fefe da nur anschliessen: WTF?!

Samstag, 13. September 2008

Wenn Spam die Wahrheit spricht

“Betreff: Heutzutage ist Impotenz ein Fremdwort”

Danke auch für diesen Beitrag.

Sommer 2008: O-S-T im Endspurt

Auch im Sommer 2008 saßen O-S-T wieder in ihrem Studio in Frankfurt. Inzwischen sind die Aufnahmen abgeschlossen (ein, zwei kleine Textkorrekturen ausgenommen) und Daniel widmet sich dem Mixing. Und gestern kam eine SMS mit dem Satz “1. Dezember ist Deadline”. Sieht so aus, als gäbe es O-S-T unterm Weihnachtsbaum.

Fullmoon 2008

Nach drei Jahren habe ich es endlich wieder geschafft, ein Psychedelic-Trance-Festival zu besuchen. Fünf Tage im Juli verbrachte ich mit meinem besten Freund auf dem ehemaligen sowjetischen Militärflugplatz Alt-Daber, um der “Fullmoon” beizuwohnen. Die Eindrücke waren durchaus stark, wenn auch zwiespältig.
Und so fange ich mit dem negativsten Eindruck an, den ich von dem Festival hatte: Die Qualität der Musik ist stark gefallen. Zwar vermag der “Progressive Floor” mich mit alten Haudegen wie Feuerhake und Analog Pussy (zugegebenermaßen Geschmackssache) oder relativ neuen Acts wie Sensifeel immer wieder zu begeistern, doch auf dem  “Mainfloor” halte ich es inzwischen keine halbe Stunde mehr aus. Der Tiefpunkt war eindeutig DJ John Phantasm, der eine unerträgliche Billigrave-Kacke mit Unterbrechungen im zwanzig-Sekunden-Takt spielte, die an Einfallslosigkeit und Idiotie kaum zu überbieten sein dürfte. Einfach schrecklich - ich will diesen Typen nie wieder in meinem Leben hören müssen. Es standen wirklich auf den nächsten Act wartende Menschen auf dem Tanzboden, die sich die Ohren zuhielten und mit schmerzverzerrtem Gesicht “Stop it!” in Richtung DJ riefen - oder einfach nur fassungslos den Kopf schüttelten.  Doch Freud und Leid liegen oft nahe beieeinander, war John Phantasm doch der letzte DJ vor dem absoluten Höhepunkt des Festivals: Juno Reactor.
Was soll ich lange um den heißen Brei herumformulieren? Es war unfassbar geil. Ein Traum wurde wahr, als ich Tracks wie “Conquistador”, “Pistolero”, “Hulelam”, “Conga Fury” oder das von mir so heiß geliebte “God is God” endlich einmal live hören durfte. Begleitet von Sängerin Taz und dem Percussion Ensemble Amampando bot sich uns ein beeindruckendes Spektakel, das leider nicht ganz sauber abgesmischt und auf der kleinen Festivalbühne auch nicht perfekt ausgeleuchtet war. Doch die musikalische Kraft von Ben Watkins, dem Mastermind hinter Juno Reactor, bereitete uns einen Abschluss des Festivals, den zumindest ich mein Lebtag nicht vergessen werde.
Und was bleibt noch zu berichten? Die sanitäre Situation war mit zwar kostenplichtigen, dafür aber stets ekelfrei nutzbaren Dixies und Duschen sehr zufriedenstellend. Das Chillout-Zirkuszelt war sehr gemütlich, die Deko darin toll und die Musik während unserer Besuche stets angenehm bis inspirierend. Ein wahrer Glücksfall war die Zusammenlegung der Fullmoon mit einigen Darkpsy-Festivals, da sich so eine Alternative zum Mainfloor für uns bot. Eine wirklich harte Alternative mit meinen persönlichen Höhepunkten Kin Dza Dza und Jahbo.
Und das wichtigste zuletzt: Wir haben einige sehr nette Menschen getroffen, mit denen wir hier  und da die Zeit auf dem Festival verbrachten. Wir haben eine Menge lächelnder Gesichter und Umarmungen gesehen und Fremden ein ums andere Mal erkennend zugenickt. Nun muss nur noch die Musik einen rettenden Ast erreichen, bevor sie in der steigenden Flut ihrer eigenen Belanglosigkeit ertrinkt.

Sommer 2008 - Rückblick

Im Folgenden werde ich einige Ereignisse und Entdeckungen des vergangenen Sommers posten - der geneigte Leser verzeihe bitte die mindere literarische Qualität der Beiträge, doch meine arg rar gesäte Zeit läßt im Moment kaum mehr zu als schnelle Beiträge mit nur flüchtigem Gegenlesen.

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